Es ist vollbracht !!!

Und schon wieder sind einige Wochen vergangen – ereignisreiche Wochen. Die Feiertage haben wir mit viel Arbeit und Blut und Schweiß, aber dafür ohne Tränen erlebt. Aber, es ist vollbracht!!!

Die alte Wohnung musste bis zum Jahresende übergeben werden. Da die aber immer noch nicht ganz leer war, und wir bei dieser Wegwerf- und Konsumgesellschaft nicht gern mitmachen möchten, starteten wir ein paar Aufrufe auf facebook, weil wir die Dinge lieber an Leute abgeben als sie auf den Sperrmüll zu werfen. Schön, dass fast alle Möbel zu neuen Besitzern kommen konnten. Das macht uns wirklich sehr glücklich!
alte WohnungFlohmarkt AktenchaosAuch bauten wir ein letztes Mal einen Stand auf einem Trödelmarkt auf, wo ein paar wirkliche Schätze ganz tolle neue Eigentümer gefunden haben. Bei einem „Kunden“ kann man vielleicht sogar sagen, der Schatz, ein Mantel, hat ihn gefunden und nicht umgekehrt. Wir haben dem netten Herrn von weitem schon angesehen, dass er ihn mitnehmen wird. Das war ein witziger Tag!
Was danach noch übrig war, wurde von uns zu einer caritativen Einrichtung gebracht, sodass auch der ganze Kleinkram endlich weg war. Als dann die Akten auf ein Minimum reduziert werden konnten, war die Wohnung dann doch fast leer.
Die Wohnung musste renoviert werden, knapp sieben Jahre Verwohnung haben ihr übriges getan, so war streichen, teilweise tapezieren (Tinte auf Tapete ist einfach nicht überstreichbar), Böden rausreißen und andere Renovier-Arbeiten zu tun. DasGanze, während wir noch in der leeren Wohnung (Matratze, Klapptisch, Klappstühle) hausten. Mit Details verschonen wir euch, da es uns wenig Spaß gemacht hat, und Bilder dazu gibt es auch nicht wirklich.
Michel Umbau    Wesentlich mehr Spaß hatten wir bei der weiteren Renovierung des Busses. Der Vorbesitzer hatte eine Duschkabine eingebaut. Wir brauchten aber den Platz und haben sie deshalb wieder demontiert. Die Duschkabine war komplett mit PVC beklebt gewesen und als wir das abspachtelten, bemerkten wir einen Wasserschaden um das Dachfenster herum. Das war schon blöd, konnte aber behoben werden. Ohne die Duschkabine wurde der Michel jedenfalls schön geräumig und man bekam einen besseren Eindruck davon, dass er einmal eine Wohnung werden würde.
Für noch mehr Geräumigkeit haben wir sämtliche Polster, die nicht zum Bett gehören, herausgenommen und uns gewundert, wie viel das ausmacht.

Boden legen im Michel geschnWas uns allerdings immer noch störte, war der Boden, da musste unbedingt ein neuer drauf. Da die Zeit rannte und uns nur wenige Tage Zeit bis zum Einzug bleiben sollten, entschieden wir uns, einen PVC auf den alten zu legen. Alle anderen Ideen hätten mehr Zeit und mehr Geld gekostet und/oder hätten wegen der Dicke des Bodens (z.B. Holz) zu viel von unserer Innenraumhöhe genommen. Wir fanden allerdings ein wirklich schönes Reststück Kork-Imitat-PVC, was uns mit dem Kompromiss doch sehr versöhnte.
Stauraum musste her. Wir haben immer noch viel zu viel Zeug, das untergebracht werden muss, also brauchten wir Stauraum. Wir schmissen den Hubtisch aus der hinteren Sitzecke raus, ihr wisst schon, diese Tische, die man runterfahren kann, damit man eine große Liegefläche erhält. Die Platte zersägten wir in der Mitte, bauten aus einem übriggebliebenen Regal aus der Wohnung eine Kiste. Die bauten wir so ein, dass ein Durchgang zur hinteren Tür blieb. Andere schon vorhandene Kisten modifizierten wir so, dass sie für unsere Belange passten.
Tisch vorherMotte brauchte noch einen guten Platz, bisher wurde sie im Michel immer nur hin und her geschickt, je nachdem wo sie war, immer war sie im Weg. Doof! Unter dem Tisch der vorderen Sitzecke war Platz für sie, allerdings mag sie keine Metallgeräusche (Welpentrauma) und der Tisch war mit einem wackeligen Hub-Bein versehen, dass ständig schepperte, wenn man an den Tisch kam. Den Platz wollte sie auf keinen Fall!

SAMSUNGSAMSUNG

Wir haben das Tischbein also abgebaut und einen schönen Stock drunter gesetzt. Das findet sie klasse! Den Stock kann man auch wegnehmen und eine Sitzbank bauen, sehr gemütlich!

Jetzt waren wir endlich bereit, einzuziehen.

gemütlich SAMSUNGSeit einigen Tagen wohnen wir jetzt im Bus, draußen ist ein warmer Januar, der Wind tobt und hier drin wird es so langsam gemütlich. Bis alles seinen Platz hat, wird es noch lange dauern, der Bus ist noch vollgestopft mit geliehenen Werkzeugen, Ersatzteilen und Elementen, die wir noch irgendwo einbauen wollen.
Aber immerhin ist das Bett nutzbar, der Ofen und der Herd auch, und es ist trotz des Chaos urgemütlich. Dem Hund geht es wesentlich besser als in der Baustellen-Wohnung und inzwischen ist auch mal Zeit für Bücher, kochen, Blog schreiben, Musik machen usw.

Im Advent haben wir übrigens in diesem ganzen Chaos noch einen Auftritt geschafft, Tine als skurriler Engel mit singender Säge und Dominique mit Waldzither – so haben wir dann Weihnachtslieder in der Atelieretage beim Kulturrevier Radbod gespielt. Schräg!

Dank an Misha und Rüdiger für eure tolle Unterstützung!Drei Engel

Letztes Wochenende hatten wir einen total lustigen Auftritt mit Das SYSTEM. Jetzt freuen wir uns auf unseren letzten Auftritt mit Andreas und Sören am 21.2. im Hoppegarden in Hamm. Und natürlich auf unsere Poetry Slams undWohnzimmerkonzerte.

Sehen wir uns da?

Lieben Gruß, Tine

PS: Da Dominique immer die Fotos schießt, gibt es von ihm kaum Bilder, ich gelobe Besserung! 😀

Hamm, 16.01.2015

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s